Die Vorannahmen des NLP

Die Vorannahmen beschreiben die grundlegenden Einstellungen des NLP. Diese Grundannahmen wurden zum Teil von Menschen übernommen, die auf ihrem Gebiet außergewöhnliche Resultate erzielten. NLP ist also nicht nur eine Sammlung wirksamer Werkzeuge und Techniken, sondern vor allem eine nützliche Theorie für unsere persönliche Weiterentwicklung.

Menschen sind einzigartig und erleben die Welt auf unterschiedliche Weise. Jeder Mensch hat seine eigene Art zu sein und ist dadurch anders.
–> Jeder Mensch ist für sich individuell und damit einmalig. Menschen neigen aber auch dazu, ihre eigenen Maßstäbe zu setzen und nur von ihrer Sichtweise auszugehen. Menschen sind nicht besser oder schlechter nur weil sie anders sind als man selbst. Vielmehr geht es darum den Wert und das „anders sein“ anzuerkennen. Im Ergebnis entstehen so individuelle Prioritäten und Eindrücke sowie Schlussfolgerungen, die auf Augenhöhe nebeneinander stehen.

Geist, Körper und Umwelt bilden ein System, dessen Einzelteile sich gegenseitig beeinflussen.
–> Unsere geistige Einstellung beeinflusst unser psychisches und physisches Wohlbefinden, unser Verhalten wirkt auf unser Denken. Werden in diesem System einzelne Teile verändert, ändert sich, durch die gegenseitige Beeinflussung, unser ganzes System.

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Jedes Verhalten ist Kommunikation.
–> Wie schon Paul Watzlawick sagte „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Jedes Verhalten sendet an den anderen eine Botschaft. Dabei ist es völlig unerheblich, ob es sich um eine sichtbare Bewegung oder um ein „Nicht-Verhalten“ wie z.B. Schweigen handelt.

Die Bedeutung von Kommunikation ergibt sich aus der Reaktion, die sie hervorruft – nicht aus der Absicht des Senders.
–> Wer ist eigentlich dafür verantwortlich, ob die Kommunikation gut oder schlecht läuft? Derjenige der die Nachricht sendet, oder der, der die Nachricht empfängt? „Das haben Sie jetzt völlig falsch verstanden“ oder „Das hatte ich aber völlig anders gemeint“ zeigen diese beiden Gegenpole auf. Immer wenn in einer Kommunikation unerwünschte Reaktionen auftauchen, ist es wenig hilfreich dem anderen die Schuld zuzuweisen. Es ist wichtig das der Sender einer Botschaft seine Aussagen so übermittelt, dass der Empfänger sie in seinem Sinne auch versteht.

Menschen orientieren sich bei ihrem Handeln an Vorstellungen, ihrer „geistigen Landkarte“ und eben nicht an der Welt selbst.
–> Ist die Landkarte die tatsächliche Landschaft? Nein! Wenn zwei Personen an einen Teller Spaghetti denken, hat eine Person vielleicht die Nudeln dick mit Parmesankäse vor seinem geistigen Auge. Die andere Person wiederum sieht die Spaghetti in einer leckeren Tomatensoße schwimmen. Egal wie, beide Personen denken zwar das Gleiche, aber eben nicht dasselbe. Jeder Mensch verfügt über andere geistige Landkarten, die nicht besser oder schlechter sind als die von anderen Personen. Ob bewusst oder unbewusst, wir Menschen richten unser Verhalten nach unseren geistigen Landkarten aus. Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Kommunikation ist es, die geistige Landkarte des anderen zu kennen und zu verstehen.

Es ist immer besser, Wahlmöglichkeiten zu haben als keine Wahlmöglichkeiten.
Wenn es keine Wahl gibt, hat man nur diesen einen Ausweg zur Verfügung. Bei zwei Möglichkeiten steckt man sprichwörtlich im Dilemma. Echte Wahlmöglichkeiten ergeben sich erst ab drei Möglichkeiten, oder mehr Alternativen aus denen gewählt werden kann.

Menschen treffen stets die beste Wahl aus dem, was ihnen an Optionen zur Verfügung steht.
Wir alle haben unseren ganz persönlichen Lebensweg. Wir haben dabei gelernt wie und was wir tun können, um bestmöglich voranzukommen. Grundsätzlich kommt das zur Anwendung, was uns den größten Nutzen stiftet. Stoßen wir dabei auf Probleme, müssen wir neue und bessere Handlungsalternativen erarbeiten.

Jedes menschliche Verhalten ergibt einen Sinn
Innerhalb ihrer eignen individuellen Welt funktionieren Menschen stets richtig. Auch wenn sich dem Betrachter der Sinn nicht immer gleich erschließt.

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Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht.
–> Oft stößt diese NLP Grundannahme auf  Skepsis. Wie kann denn nur ein Verhalten, dass für jemanden anderen negative Auswirkungen hat, positiv sein?  Hier gilt es, das negative Verhalten von der positiven Absicht, die jemand hat, zu trennen. Hierzu ein Beispiel:
Ein Vater sagt seinem Sohn ständig, dass er es einmal zu nichts bringen wird und auf der Straße landet, wenn er in der Schule nicht aufpasst.
Positive Absicht: Seinen Sohn zum Lernen motivieren.
Negatives Verhalten: Den Sohn mit diesen Aussagen geringschätzen und ständig Streit provozieren.

Jedes Verhalten ist in irgendeinem Kontext nützlich.
–> Wir laben im Laufe unsere Lebens gelernt, in bestimmten Situationen ein bestimmtes Verhalten anzuwenden. Oft werden diese Verhaltensweisen in andere Zusammenhänge, Orte oder Zeiten übertragen in denen sie nicht mehr angemessen sind. Dies kann zu negativen Konsequenzen führen. Deshalb ist es zielführend in jedem Kontext die dazu angemessene Handlung auszuüben.

Menschen besitzen bereits alle Ressourcen, die sie für eine Veränderung benötigen.
–> Wir alle besitzen eine große Zahl an Fähigkeiten und Ressourcen, die wir in uns tragen. Nur sehr wenige davon schöpfen wir zur Gänze aus. Die Kernaussage dieser Annahme ist, dass Menschen lernen, wachsen und ihr Potenzial voll nutzen können.

Es gibt kein Versagen, es gibt nur Feedback.
–> Definition Fehler: Ein Fehler ist eine Rückmeldung. Diese Rückmeldung benennt die Abweichung vom gewünschten Ziel.  Begreifen wir diese Rückmeldung als Chance daraus etwas zu lernen, verändert sich automatisch unsere Perspektive. So gesehen sind Fehler nichts anderes als die Basis für Lösungen.

Wenn das, was du tust, nicht funktioniert, tue etwas anderes.
–> Diese Annahme findet natürlich nur dann Anwendung, wenn jemand Wahlmöglichkeiten hat. Oft wenden Menschen bei Problemen weiter ihr bisheriges Verhalten an, verstärken es sogar. Sie werden im Gespräch noch lauter wenn Verständnisprobleme bestehen. Ich vergleiche das gerne mit dem Verhalten einer Fliege, die immer wieder gegen die Fensterscheibe fliegt. Flexibel sein, also einmal etwas völlig anderes zu tun, bringt häufig die Lösung.

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Das flexibelste System-Element kontrolliert das System.
–> Je mehr Handlungsalternativen ich in einem Gespräch besitze, desto einfacher werde ich die gewünschte Reaktion beim Kommunikationspartner erlangen. (Voraussetzung ist natürlich wieder, dass ich genügend Wahlmöglichkeiten zur Verfügung habe)

Alles, was ein Mensch kann, ist erlernbar.
–> Wie isst man einen Elefanten? Stück für Stück. In der NLP gehen wir davon aus, dass alles, was jemals ein Mensch gelernt und excellent beherrscht hat, jeder andere auch lernen kann. Voraussetzung ist das die Einheiten der Größe angemessen sind. 

Ziele formulieren

Hier geht es um rund um das Thema Ziele. Warum ist es so schwer seine Ziele zu erreichen? Warum fliegt manch anderen das Ziel förmlich zu? Das Geheimnis liegt an der Art der Motivation. In der NLP gibt es Formate die Ihnen bei der Zielerreichung helfen. Das Visions- und Ziele-Coaching ist ein Bestandteil der Ausbildung zum NLP – Practitioner.

Die vier Stufen der Kompetenz

Das Modell der vier Stufen der Kompetenz wurde in den 70er Jahren von Noel Burch (Gordon Training International) entwickelt. Es beschreibt die verschiedenen Phasen des Lernens. Wann immer wir etwas Neues in Angriff nehmen (eine Fremdsprache lernen, den Führerschein machen usw.) durchlaufen wir diese vier Stufen. Die Kunst ist es, mit beständiger Motivation von Stufe zwei auf drei zu gleiten. Aber schon die Erkenntnis das es diese Hürde gibt, hilft ungemein wenn etwas Neues gelernt werden soll.

Die vier Phasen der Kompetenz im Coaching

Was haben Bademeister mit der NLP zu tun?

Wenn ich so an meine Kindheit zurückdenke, ist mir eine Situation noch immer in Erinnerung geblieben. Wir waren damals so um die 10 Jahre alt und in einem Freibad. Mein Cousin wollte unbedingt vom 3 Meter Turm springen, traute sich aber nicht. Der Bademeister, ein braun gebrannter stattlicher Mann und Freund der Familie, ging mit dem Jungen auf den 3 Meter Turm. Da standen nun beide, der Junge am Abgrund zum Wasser und der Bademeister hinter ihm. „Spring!“ ermunterte der Bademeister den Jungen. Der blickte in die Tiefe und sagte „Nein, ich traue mich nicht.“  Endlose Minuten vergehen und so langsam bildete sich eine Traube Schaulustiger um das Springerbecken. Nach einigen hin und her verlor der Bademeister die Lust. Er sagte „Ich habe keine Zeit mehr, wendete sich ab und schubste den Jungen einfach hinab ins Becken. Mit lautem Kreischen flog der Junge ins Wasser. Es vergingen bange Sekunden bis der Kleine wieder auftauchte und wir waren gespannt was nun passieren würde. Kurz nach dem Auftauchen machte mein Cousin seiner Freude Luft. Er kreischte vor Freude und erzählte jedem, wie toll das Gefühl ist zu springen. Er konnte es kaum erwarten wieder auf den Turm zu steigen und erneut zu springen. An dem Tag sprang er noch mindestens 10 bis 15 Mal in die Tiefe, voller Freude.

Was wäre gewesen hätte der Bademeister meinen Cousin nicht in das Wasser gestoßen?
Zumindest wäre ihn für den Tag die Freude am Springen entgangen.

Wie oft entgeht uns die Freude an Neuem? Schließlich haben wir keinen Bademeister hinter uns stehen, der uns die Chance auf eine neue Erfahrungen ermöglicht. Wir träumen oft von etwas Neuem, wollen Dinge ausprobieren. Letztendlich stehen wir dann auch auf unserem „Persönlichen 3 Meter Turm“ und trauen uns nicht zu springen. In der NLP gibt es daher den sogenannten Future Pace. Der Future Pace legt den ersten Schritt in den nächsten 72 Stunden fest. Forscher haben herausgefunden, dass wenn wir Aufgaben nicht in den nächsten 72 Stunden anpacken, sie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch nicht umsetzen. Dabei ist es gar nicht wichtig das der erste Schritt sehr groß ist, es geht vielmehr darum anzufangen, ins Handeln zu kommen. Seien sie künftig ihr eigener Bademeister und stoßen sie sich innerhalb der ersten 72 Stunden vom sicheren Turm zum ersten Schritt ihrer Aufgabe.

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Der Kopf ist ein Garten

Pessimisten sind häufiger unglücklich und laufen Gefahr krank zu werden. Die Forscher Deborah Danner und David Snowdon von der Universität von Kentucky in Lexington machten folgende Untersuchung. Sie analysierten die Autobiographien von 180 Nonnen der Gemeinschaft „School Sisters of Notre Dame“ in den 1930er Jahren. Die Nonnen, die ihr Leben im Alter um die zwanzig als glücklich beschrieben hatten, lebten durchschnittlich sieben Jahre länger als die etwas bedrückteren. Dies ist insofern sehr interessant, weil die Nonnen einen nahezu gleichen Lebenswandel bestritten haben.

Warum können negative Gedanken krank machen?
Unsere Psyche kommuniziert mit unserem Körper über das Gehirn (das geht übrigens auch anders herum). Unser Gehirn nimmt die Stimmung auf und setzt es in Körpersignale um. Haben wir nun seelischen negativen Stress, werden die Hormone Adrenalin und Kortisol vermehrt ausgeschüttet. Wir sind auf Flucht programmiert. Dadurch haben wir kurzzeitig mehr Power, es belastet aber auf Dauer die Organe und unser Imunsystem. Unsere Abwehrkräfte werden schwächer, unsere Muskeln verspannen sich, wir werden krank.
Unser Kopf ist wie ein Garten. Wir haben schöne Gedanken (Blumen) und auch ein paar die nicht schön sind (Unkraut). Wir sollten unseren Garten im Kopf immer ansehnlich gestalten. Einen schönen Garten haben wir dann, wenn wir täglich das Unkraut entfernen. Ihm also keine Chance geben das es wuchert und den Blumen das Licht nimmt.
Mit Hilfe der NLP lernen Sie eigene Strategien zu entwickeln, um den negativen Gedanken nicht den Raum zu geben übermächtig zu werden.

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Trampelpfade im Gehirn

Eine der wichtigsten Funktionen unserer Nervenzellen, ist die Fähigkeit etwas zu lernen. Hierbei spielen die Synapsen, also die neuronale Verknüpfung, eine wichtige Rolle. Im sog. Hypocampus unseres Gehirns liegt unser Gedächtnis. Beginnen wir zu lernen, kommt es zu funktionellen Veränderungen an bestimmten Synapsen. Sie werden leitfähiger und sorgen dafür, dass die elektrischen Antworten in den Empfängerzellen stärker werden.
Durch häufiges Wiederholen des Lernvorgangs, wird die Synapse (Verbindung) zwischen den beiden Nervenzellen immer mehr verstärkt und es entstehen weitere neue Verbindungen.
Vergleichbar ist das mit einem Trampelpfad im Wald. Je öfter er benutzt wird, umso leichter wird er zugänglich, breiter und komfortabler. Es fällt immer leichter sich auf dem Pfad zu bewegen bis daraus eine regelrechte Datenautobahn wird. Jetzt fließen die Informationen mit sehr hoher Geschwindigkeit (siehe auch den Blogartikel „Die vier Stufen der Kompetenz“)

Werden diese Wege nicht mehr benutzt, können sie auch wieder zuwuchern.
D.h. Wenn wir lernen schaffen wir neue Wege im Gehirn. Lassen wir sie weitestgehend ungenutzt, werden sie auch wieder abgebaut.
Deshalb: Haltet eure Nervenzellen in Schwung und geht ins neuronale Fitness-Studio öfter mal zum Workout.

In der NLP werden diese Faktoren berücksichtigt und Methoden eingesetzt, die Trampelpfade immer und immer wieder auszubauen.

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Das Geheimnis guter Kommunikation

….ist gar nicht so ein einfach. Guter Rapport ist eine Fähigkeit die immer wieder geübt werden möchte. Im Video werden die Grundkenntnisse vermittelt. Im NLP -Kurs wird diese Fähigkeit ständig trainiert.

NLP vertreibt Monster

Kürzlich stieß ich beim Surfen im Netz auf ein interessantes Produkt. Ein sogenanntes Monsterschreck-Spray. Hierbei handelt es sich um ein Pumpspray auf der ein Monster abgebildet ist, dem es gar nicht gut geht.  Dieses Spray ist speziell für Kinder gedacht die abends nicht einschlafen können, weil sie Angst vor Monster haben. Wird dieses Monsterschreck-Spray nun im Kinderzimmer in die gefährlich aussehenden Ecken gesprüht, verschwinden die darin hausenden Monster sofort. Das Spray hat eine Lavendel Duftnote und die Flasche leuchtet leicht in der Nacht. Viele Eltern sind begeistert darüber, dass dieses Monsterschreck-Spray so toll funktioniert. Alles Reden und Diskutieren mit dem Kind half nichts, aber eine Pumpflasche mit Lavendelduft für unter sieben Euro nimmt dem Kind die Angst nahezu komplett. Wie kann das sein? Wir könnten jetzt sagen:“ Toll da haben wir das Kind mal sauber hinters Licht geführt“. Aber ich denke das wäre zu kurz gesprungen. Diese einfache Pumpflasche mit Lavendelduft bietet dem Kind eine Ressource um die Angst vor den Monstern zu überwinden und zwar im Modell von Welt des Kindes. Da es an Monster glaubt, ist es auch wahrscheinlich, dass es ein Spray gibt das sie auch wieder vertreibt.  Dagegen sind wir als Erwachsene mit rationalen Aussagen gegenüber dem Kind, absolut chancenlos. In der NLP ist das im Übrigen auch so. Gemeinsam suchen wir mit dem Coachee nach Ressourcen in seinem Modell von Welt um ihn bei seinem Vorhaben zu unterstützen. Die gefundenen Ressourcen wirken dann, ähnlich wie das Monsterschreck-Spray, sofort und nachhaltig. Dies ist eines der Gründe warum NLP so hervorragend funktioniert. Sie führt zu eigenen Erkenntnissen im Kopf des Coachees und wirkt als Verstärker.

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Das 3 Minuten Seminar

Zieleformat in 3 Minuten erklärt.

Joseph O’Connor und John Seymour beschreiben in ihrem Buch „Neurolinguistisches Programmieren: Gelungene Kommunikation und persönliche Entfaltung“ wundervoll was NLP zu leisten vermag. Stellen sie sich einfach vor, sie würden in einem NLP 3-Minuten Seminar sitzen. Der Vortragende käme herein und verkündet: „Sie brauchen nur drei Dinge um im Leben erfolgreich zu sein und um Ihre Ziele zu erreichen:“

  1. Legen Sie genau fest was Sie möchten und halten Sie in jeder Situation dieses klare Bild Ihres Zieles fest
  2. Halten Sie alle Ihre Sinne offen und seien Sie Wachsam damit Sie genau das bekommen was Sie wahrnehmen
  3. Seien Sie flexibel um das was Sie machen so lange zu verändern, bis Sie das haben was Sie wollen.

Der Vortragende schreibt dann an ein Flipchart:

Ziel

Sinnesschärfe

Flexibilität

Ende des Seminars der Vortragende verlässt den Raum.

Mega cool, oder?

Was genau damit gemeint ist erkläre ich im nächsten Blogbeitrag

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Ziele definieren

Es geht also um die Kunst sein Ziel zu definieren.
Vielleicht kennen Sie das Zitat aus Alice im Wunderland als sie die Grinsekatze nach dem Weg fragt: „Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll? – “Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest“, sagt daraufhin die Katze.
Wenn sie also nicht ganz genau wissen wohin sie wollen, wird es schwierig bis unmöglich dort auch anzukommen.

Dann geht es im zweiten Teil darum seine Sinne zu schärfen. Wohin wollen sie ihre Aufmerksamkeit richten und welche ihrer Filter wollen sie wie verändern damit sie Dinge wahrnehmen die vorher für sie nicht existent waren? Bei einer Kommunikation mit anderen Personen heißt es nun Signale wahrzunehmen die ihnen sagen wie der Andere reagiert. Aber auch die Kommunikation mit sich selbst ist ein entscheidender Faktor. Es geht darum welche inneren Bilder, Töne oder Stimmen und Gefühle sie projizieren.
Mit allen Sinnen also ausgerichtet auf das neue Ziel.

Schließlich geht es um die Flexibilität. Albert Einstein sagte einmal:“ Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“
Wenn also ihre Anstrengungen nicht greifen, dann sollten sie etwas anderes tun um an ihr Ziel zu gelangen. Je mehr Wahlmöglichkeiten Sie diesbezüglich haben, umso besser.

Aber wie soll ich nun mein Ziel formulieren?
Mehr dazu im nächsten Blogbeitrag 🙂

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Ziele formulieren(1)

Wie sollten Ziele formuliert werden?

Ja das ist gar nicht so einfach. Vieles sollte bei diesem Punkt beachtet werden und eine der Hauptregeln ist auch folgende. Lassen sie uns einen kleinen Test machen.
Lesen sie bitte folgenden Satz und versuchen ihn ganz schnell und spontan aus dem Bauch heraus zu beantworten. Erst dann sollten sie weiterlesen. Alles klar? Ok:

Was ist das Gegenteil von nicht drin?

Wenn sie jetzt mit draußen geantwortet haben, sind sie in bester Gesellschaft. Nur rund 10% der Teilnehmer in meinen Seminaren kommen schlagartig auf die richtige Antwort „drin“. Unser Gehirn kann das Wörtchen „nicht“ nicht verarbeiten. Ich nenne ihnen noch zwei Beispiele. Ein guter Freund von mir hat versucht sich das Rauchen abzugewöhnen. Also hat er sich einen Körperanker (diese Technik beschreibe ich in einem meiner weiteren Beiträge) gesetzt mit dem Satz.
Ich will nicht mehr rauchen.
Es wurde ein Prozess in Gang gesetzt der ihn immer nur mehr rauchen lies. Im Gehirn kam folgender Satz an: „Ich will mehr rauchen.“ Auf dem Spielplatz kann das auch beobachtet werden. Wenn der kleine Joachim sich von seiner Mutti löst und in Richtung seiner Freunde rennt. Die Mutter, besorgt um das Wohl ihres Sprösslings ruft ihm noch hinterher: „Joachim pass bitte auf…… und falle nicht hin. Ahh jetzt ist es schon passiert. Warte die Mama ist gleich bei Dir.“ Fragt sich nur was sie ihm hätte hinterherrufen sollen. Vielleicht
Lauf gefälligst nicht sicher oder pass bitte nicht auf? 🙂
Hmmm das wäre mal ne völlig neue Methode Kinder zu erziehen.

Mehr zur Formulierung von Zielen gibt es im nächsten Blogbeitrag 🙂

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Reframing

Neue Rahmung

Kürzlich war eine Bekannte von mir beim Arzt. Er verschrieb ihr ein Medikament und gab ihr zusätzlich seine Mobilfunknummer falls sich ihr Zustand nicht bessert oder gar verschlimmert.
Sie war erleichtert und freudig das sich der Arzt so toll um sie kümmert. Als sie es ihren Eltern erzählte war die Mutter sehr besorgt. „Mein Kind das ist bestimmt etwas ganz Schlimmes wenn der Arzt sogar seine Mobilfunknummer hergibt.“ Ihr Ehemann meinte dazu nur: „Wieder ein Arzt der eine attraktive Frau anzubaggern versucht.“
Sie sehen, je nachdem in welchen Rahmen wir Situationen stellen, bekommen sie eine andere Bedeutung.

Wird der Rahmen ausgetauscht ändert sich auch deren Bedeutung.
Die Reaktionen und Verhaltensweisen ändern sich mit der Bedeutung. Wenn sie verstehen was es heißt zu Refraimen also Situationen umzudeuten, entstehen automatisch mehr Wahlmöglichkeiten und sie fühlen sich dadurch freier. Vor einiger Zeit war ich beim Friseur. Wer mich kennt weiß das ich schon seit Jahren graue Haare habe. Mir war nach einer Abwechslung und die Friseurin bot mir an, die Haare doch etwas abzudunkeln. Was soll ich sagen? Das Ergebnis waren Haare die in einem knalligen Lila leuchteten.

Ich hatte nun verschiedene Möglichkeiten:

Die Friseurin zwingen den Rest der Flasche mit der Farbe auszutrinken.
Den Laden anzünden.
Im Selbstversuch mit Tönungen das Ganze noch zu verschlimmern.
Mich tagelang über die misslungene Leistung zu ärgern.
Die Handwerkskammer anschreiben und keine Antwort bekommen – sich darüber wieder aufzuregen und noch mehr Stress produzieren.

Letztendlich habe ich beschlossen es mit Humor zu nehmen. Da ich ja schon mal gerne mit 2 verschiedenen Schuhen unterwegs bin, nur um zu sehen wie die Menschen reagieren, beschloss ich es nun mal mit lila Haaren zu versuchen. Nach 3 Wochen war die lila Farbe fasst verschwunden und ich hatte eine echt lustige Zeit.
Mit der Umdeutung hat sich mein Verhalten kpl. verändert. Eine Umdeutung verschafft viel mehr Freiheit und Wahlmöglichkeiten.

Unglück ist also auch immer eine Frage darüber, wie man die Situation betrachtet.

Sie sollten aber jetzt nicht in diese „positive denke Rolle“ gehen und meinen sich alles schön reden zu müssen (Stichwort rosarote Brille). Darum geht es nicht, schließlich verschwinden ihre Probleme nicht von alleine. Sie müssen immer wieder daran arbeiten. Je mehr Möglichkeiten sie haben Probleme zu betrachten, umso leichter können sie gelöst werden.

Für alle die mir die Story nicht glauben. Hier Bilder eines Chats mit meinen Kollegen aus Serbien. Die hatten an meinem Missgeschick auch richtig Spaß und wir haben diesbezüglich viel gelacht.

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Ziele formulieren(2)

Wie sollten Ziele formuliert werden? (2)

Ganz wichtig bei der Formulierung von Zielen, sie müssen positiv ausgedrückt werden. Schließlich ist es einfacher sich hin zu einem Erfolg zu bewegen, als weg vom Misserfolg. Um sich von dem unerwünschten Zustand in den gewünschten Zustand zu bringen, benötigen Sie ein genau ausformuliertes und positives Ziel. Immer nur vom unerwünschten Zustand wegrennen zu wollen ist da nicht hilfreich. Das neue Ziel soll Sie anziehen wie ein starker Magnet. Immer nur daran zu denken mit dem Rauchen aufhören zu wollen, lässt Sie auch immer nur an das Rauchen denken. Wie wäre es denn wenn Sie endlich für den langersehnten Marathon trainieren könnten? Vielleicht wollen Sie auch, gemeinsam mit Ihren Partner, die wundervollen Wanderrouten in der Natur ausprobieren. Achten Sie auch bitte darauf, dass Sie selbst aktiv an der Realisierung Ihrer Ziele tätig sind. Ziele bei denen Sie sehr stark von anderen Personen abhängig sind lässt Sie früher oder später in einer Sackgasse landen. Sie können das Verhalten anderer Personen nicht voraussehen.

Fragen Sie sich auch: „Wer oder was kann mich bei der Erreichung meiner Ziele unterstützen?“ Benötigen Sie vielleicht ein bestimmtes Buch oder eine Fortbildung um Ihr Ziel schneller zu erreichen? Vielleicht ist Ihre Familie eine Kraft die Ihnen auf dem Weg weiterhelfen kann. Überlegen Sie und notieren Sie sich alles und jeden der Ihnen bei der Ziele-Ereichung helfen kann. In der NLP nennen wir das die Aktivierung der Ressourcen die jeder hat,

Das wars schon? Ha, weit gefehlt, im nächsten Blogbeitrag geht es weiter.   🙂

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Ziele formulieren(3)

Wie sollten Ziele formuliert werden? (3)

 

Heute wird es konkret was Ihr Ziel betrifft. Überlegen Sie sich ganz genau welche Aktionen Sie wann tun um an Ihr Ziel zu gelangen. Hierbei sollten Sie auch gewisse Puffer zwischen den Terminen einrichten, damit Sie nicht ins Schlingern kommen sollte mal ein Termin nicht klappen. Wichtig ist aber, dass Sie konkrete Aktionen mit Terminen in Ihren Kalender eintragen.

 

Wie wird es sein wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben? Wo werden Sie sein? Wer ist dabei? Stellen Sie sich vor Sie hätten Ihr Ziel nun schon erreicht. Wie sehen Sie aus? Wer ist bei Ihnen und wo befinden Sie sich. Was sehen Sie in dem Augenblick? Was hören und fühlen Sie? Gehen Sie in das Gefühl wie es sein wird wenn Sie ihr Ziel erreicht haben. Wie fühlt es sich an? Vielleicht nehmen Sie auch einen Geruch wahr? Versuchen Sie das Gefühl und die Situation bei Zielerreichung genau zu erfassen, mit allen Sinnen. I der NLP sprechen wir von VAKOG. Stellen Sie sich also Ihre Zielerreichung

 

V- visuell                        (das was wir sehen)

A-auditiv                        (das was wir hören)

K-kinästhetisch             (das was wir fühlen)

O-olfaktorisch               (das was wir riechen)

G-gustatorisch              (das was wir schmecken)

 

vor.

 

Sie basteln sich also ein 3 dimensionales Zielfoto bei der Sie alle Ihre Sinne benutzen.

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