Die Vorannahmen des NLP

Die Vorannahmen beschreiben die grundlegenden Einstellungen des NLP. Diese Grundannahmen wurden zum Teil von Menschen übernommen, die auf ihrem Gebiet außergewöhnliche Resultate erzielten. NLP ist also nicht nur eine Sammlung wirksamer Werkzeuge und Techniken, sondern vor allem eine nützliche Theorie für unsere persönliche Weiterentwicklung.

Menschen sind einzigartig und erleben die Welt auf unterschiedliche Weise. Jeder Mensch hat seine eigene Art zu sein und ist dadurch anders.
–> Jeder Mensch ist für sich individuell und damit einmalig. Menschen neigen aber auch dazu, ihre eigenen Maßstäbe zu setzen und nur von ihrer Sichtweise auszugehen. Menschen sind nicht besser oder schlechter nur weil sie anders sind als man selbst. Vielmehr geht es darum den Wert und das „anders sein“ anzuerkennen. Im Ergebnis entstehen so individuelle Prioritäten und Eindrücke sowie Schlussfolgerungen, die auf Augenhöhe nebeneinander stehen.

Geist, Körper und Umwelt bilden ein System, dessen Einzelteile sich gegenseitig beeinflussen.
–> Unsere geistige Einstellung beeinflusst unser psychisches und physisches Wohlbefinden, unser Verhalten wirkt auf unser Denken. Werden in diesem System einzelne Teile verändert, ändert sich, durch die gegenseitige Beeinflussung, unser ganzes System.

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Jedes Verhalten ist Kommunikation.
–> Wie schon Paul Watzlawick sagte „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Jedes Verhalten sendet an den anderen eine Botschaft. Dabei ist es völlig unerheblich, ob es sich um eine sichtbare Bewegung oder um ein „Nicht-Verhalten“ wie z.B. Schweigen handelt.

Die Bedeutung von Kommunikation ergibt sich aus der Reaktion, die sie hervorruft – nicht aus der Absicht des Senders.
–> Wer ist eigentlich dafür verantwortlich, ob die Kommunikation gut oder schlecht läuft? Derjenige der die Nachricht sendet, oder der, der die Nachricht empfängt? „Das haben Sie jetzt völlig falsch verstanden“ oder „Das hatte ich aber völlig anders gemeint“ zeigen diese beiden Gegenpole auf. Immer wenn in einer Kommunikation unerwünschte Reaktionen auftauchen, ist es wenig hilfreich dem anderen die Schuld zuzuweisen. Es ist wichtig das der Sender einer Botschaft seine Aussagen so übermittelt, dass der Empfänger sie in seinem Sinne auch versteht.

Menschen orientieren sich bei ihrem Handeln an Vorstellungen, ihrer „geistigen Landkarte“ und eben nicht an der Welt selbst.
–> Ist die Landkarte die tatsächliche Landschaft? Nein! Wenn zwei Personen an einen Teller Spaghetti denken, hat eine Person vielleicht die Nudeln dick mit Parmesankäse vor seinem geistigen Auge. Die andere Person wiederum sieht die Spaghetti in einer leckeren Tomatensoße schwimmen. Egal wie, beide Personen denken zwar das Gleiche, aber eben nicht dasselbe. Jeder Mensch verfügt über andere geistige Landkarten, die nicht besser oder schlechter sind als die von anderen Personen. Ob bewusst oder unbewusst, wir Menschen richten unser Verhalten nach unseren geistigen Landkarten aus. Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Kommunikation ist es, die geistige Landkarte des anderen zu kennen und zu verstehen.

Es ist immer besser, Wahlmöglichkeiten zu haben als keine Wahlmöglichkeiten.
Wenn es keine Wahl gibt, hat man nur diesen einen Ausweg zur Verfügung. Bei zwei Möglichkeiten steckt man sprichwörtlich im Dilemma. Echte Wahlmöglichkeiten ergeben sich erst ab drei Möglichkeiten, oder mehr Alternativen aus denen gewählt werden kann.

Menschen treffen stets die beste Wahl aus dem, was ihnen an Optionen zur Verfügung steht.
Wir alle haben unseren ganz persönlichen Lebensweg. Wir haben dabei gelernt wie und was wir tun können, um bestmöglich voranzukommen. Grundsätzlich kommt das zur Anwendung, was uns den größten Nutzen stiftet. Stoßen wir dabei auf Probleme, müssen wir neue und bessere Handlungsalternativen erarbeiten.

Jedes menschliche Verhalten ergibt einen Sinn
Innerhalb ihrer eignen individuellen Welt funktionieren Menschen stets richtig. Auch wenn sich dem Betrachter der Sinn nicht immer gleich erschließt.

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Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht.
–> Oft stößt diese NLP Grundannahme auf  Skepsis. Wie kann denn nur ein Verhalten, dass für jemanden anderen negative Auswirkungen hat, positiv sein?  Hier gilt es, das negative Verhalten von der positiven Absicht, die jemand hat, zu trennen. Hierzu ein Beispiel:
Ein Vater sagt seinem Sohn ständig, dass er es einmal zu nichts bringen wird und auf der Straße landet, wenn er in der Schule nicht aufpasst.
Positive Absicht: Seinen Sohn zum Lernen motivieren.
Negatives Verhalten: Den Sohn mit diesen Aussagen geringschätzen und ständig Streit provozieren.

Jedes Verhalten ist in irgendeinem Kontext nützlich.
–> Wir laben im Laufe unsere Lebens gelernt, in bestimmten Situationen ein bestimmtes Verhalten anzuwenden. Oft werden diese Verhaltensweisen in andere Zusammenhänge, Orte oder Zeiten übertragen in denen sie nicht mehr angemessen sind. Dies kann zu negativen Konsequenzen führen. Deshalb ist es zielführend in jedem Kontext die dazu angemessene Handlung auszuüben.

Menschen besitzen bereits alle Ressourcen, die sie für eine Veränderung benötigen.
–> Wir alle besitzen eine große Zahl an Fähigkeiten und Ressourcen, die wir in uns tragen. Nur sehr wenige davon schöpfen wir zur Gänze aus. Die Kernaussage dieser Annahme ist, dass Menschen lernen, wachsen und ihr Potenzial voll nutzen können.

Es gibt kein Versagen, es gibt nur Feedback.
–> Definition Fehler: Ein Fehler ist eine Rückmeldung. Diese Rückmeldung benennt die Abweichung vom gewünschten Ziel.  Begreifen wir diese Rückmeldung als Chance daraus etwas zu lernen, verändert sich automatisch unsere Perspektive. So gesehen sind Fehler nichts anderes als die Basis für Lösungen.

Wenn das, was du tust, nicht funktioniert, tue etwas anderes.
–> Diese Annahme findet natürlich nur dann Anwendung, wenn jemand Wahlmöglichkeiten hat. Oft wenden Menschen bei Problemen weiter ihr bisheriges Verhalten an, verstärken es sogar. Sie werden im Gespräch noch lauter wenn Verständnisprobleme bestehen. Ich vergleiche das gerne mit dem Verhalten einer Fliege, die immer wieder gegen die Fensterscheibe fliegt. Flexibel sein, also einmal etwas völlig anderes zu tun, bringt häufig die Lösung.

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Das flexibelste System-Element kontrolliert das System.
–> Je mehr Handlungsalternativen ich in einem Gespräch besitze, desto einfacher werde ich die gewünschte Reaktion beim Kommunikationspartner erlangen. (Voraussetzung ist natürlich wieder, dass ich genügend Wahlmöglichkeiten zur Verfügung habe)

Alles, was ein Mensch kann, ist erlernbar.
–> Wie isst man einen Elefanten? Stück für Stück. In der NLP gehen wir davon aus, dass alles, was jemals ein Mensch gelernt und excellent beherrscht hat, jeder andere auch lernen kann. Voraussetzung ist das die Einheiten der Größe angemessen sind. 

Ziele formulieren

Hier geht es um rund um das Thema Ziele. Warum ist es so schwer seine Ziele zu erreichen? Warum fliegt manch anderen das Ziel förmlich zu? Das Geheimnis liegt an der Art der Motivation. In der NLP gibt es Formate die Ihnen bei der Zielerreichung helfen. Das Visions- und Ziele-Coaching ist ein Bestandteil der Ausbildung zum NLP – Practitioner.

Die vier Stufen der Kompetenz

Das Modell der vier Stufen der Kompetenz wurde in den 70er Jahren von Noel Burch (Gordon Training International) entwickelt. Es beschreibt die verschiedenen Phasen des Lernens. Wann immer wir etwas Neues in Angriff nehmen (eine Fremdsprache lernen, den Führerschein machen usw.) durchlaufen wir diese vier Stufen. Die Kunst ist es, mit beständiger Motivation von Stufe zwei auf drei zu gleiten. Aber schon die Erkenntnis das es diese Hürde gibt, hilft ungemein wenn etwas Neues gelernt werden soll.

Die vier Phasen der Kompetenz im Coaching

Was haben Bademeister mit der NLP zu tun?

Wenn ich so an meine Kindheit zurückdenke, ist mir eine Situation noch immer in Erinnerung geblieben. Wir waren damals so um die 10 Jahre alt und in einem Freibad. Mein Cousin wollte unbedingt vom 3 Meter Turm springen, traute sich aber nicht. Der Bademeister, ein braun gebrannter stattlicher Mann und Freund der Familie, ging mit dem Jungen auf den 3 Meter Turm. Da standen nun beide, der Junge am Abgrund zum Wasser und der Bademeister hinter ihm. „Spring!“ ermunterte der Bademeister den Jungen. Der blickte in die Tiefe und sagte „Nein, ich traue mich nicht.“  Endlose Minuten vergehen und so langsam bildete sich eine Traube Schaulustiger um das Springerbecken. Nach einigen hin und her verlor der Bademeister die Lust. Er sagte „Ich habe keine Zeit mehr, wendete sich ab und schubste den Jungen einfach hinab ins Becken. Mit lautem Kreischen flog der Junge ins Wasser. Es vergingen bange Sekunden bis der Kleine wieder auftauchte und wir waren gespannt was nun passieren würde. Kurz nach dem Auftauchen machte mein Cousin seiner Freude Luft. Er kreischte vor Freude und erzählte jedem, wie toll das Gefühl ist zu springen. Er konnte es kaum erwarten wieder auf den Turm zu steigen und erneut zu springen. An dem Tag sprang er noch mindestens 10 bis 15 Mal in die Tiefe, voller Freude.

Was wäre gewesen hätte der Bademeister meinen Cousin nicht in das Wasser gestoßen?
Zumindest wäre ihn für den Tag die Freude am Springen entgangen.

Wie oft entgeht uns die Freude an Neuem? Schließlich haben wir keinen Bademeister hinter uns stehen, der uns die Chance auf eine neue Erfahrungen ermöglicht. Wir träumen oft von etwas Neuem, wollen Dinge ausprobieren. Letztendlich stehen wir dann auch auf unserem „Persönlichen 3 Meter Turm“ und trauen uns nicht zu springen. In der NLP gibt es daher den sogenannten Future Pace. Der Future Pace legt den ersten Schritt in den nächsten 72 Stunden fest. Forscher haben herausgefunden, dass wenn wir Aufgaben nicht in den nächsten 72 Stunden anpacken, sie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch nicht umsetzen. Dabei ist es gar nicht wichtig das der erste Schritt sehr groß ist, es geht vielmehr darum anzufangen, ins Handeln zu kommen. Seien sie künftig ihr eigener Bademeister und stoßen sie sich innerhalb der ersten 72 Stunden vom sicheren Turm zum ersten Schritt ihrer Aufgabe.

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Der Kopf ist ein Garten

Pessimisten sind häufiger unglücklich und laufen Gefahr krank zu werden. Die Forscher Deborah Danner und David Snowdon von der Universität von Kentucky in Lexington machten folgende Untersuchung. Sie analysierten die Autobiographien von 180 Nonnen der Gemeinschaft „School Sisters of Notre Dame“ in den 1930er Jahren. Die Nonnen, die ihr Leben im Alter um die zwanzig als glücklich beschrieben hatten, lebten durchschnittlich sieben Jahre länger als die etwas bedrückteren. Dies ist insofern sehr interessant, weil die Nonnen einen nahezu gleichen Lebenswandel bestritten haben.

Warum können negative Gedanken krank machen?
Unsere Psyche kommuniziert mit unserem Körper über das Gehirn (das geht übrigens auch anders herum). Unser Gehirn nimmt die Stimmung auf und setzt es in Körpersignale um. Haben wir nun seelischen negativen Stress, werden die Hormone Adrenalin und Kortisol vermehrt ausgeschüttet. Wir sind auf Flucht programmiert. Dadurch haben wir kurzzeitig mehr Power, es belastet aber auf Dauer die Organe und unser Imunsystem. Unsere Abwehrkräfte werden schwächer, unsere Muskeln verspannen sich, wir werden krank.
Unser Kopf ist wie ein Garten. Wir haben schöne Gedanken (Blumen) und auch ein paar die nicht schön sind (Unkraut). Wir sollten unseren Garten im Kopf immer ansehnlich gestalten. Einen schönen Garten haben wir dann, wenn wir täglich das Unkraut entfernen. Ihm also keine Chance geben das es wuchert und den Blumen das Licht nimmt.
Mit Hilfe der NLP lernen Sie eigene Strategien zu entwickeln, um den negativen Gedanken nicht den Raum zu geben übermächtig zu werden.

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Trampelpfade im Gehirn

Eine der wichtigsten Funktionen unserer Nervenzellen, ist die Fähigkeit etwas zu lernen. Hierbei spielen die Synapsen, also die neuronale Verknüpfung, eine wichtige Rolle. Im sog. Hypocampus unseres Gehirns liegt unser Gedächtnis. Beginnen wir zu lernen, kommt es zu funktionellen Veränderungen an bestimmten Synapsen. Sie werden leitfähiger und sorgen dafür, dass die elektrischen Antworten in den Empfängerzellen stärker werden.
Durch häufiges Wiederholen des Lernvorgangs, wird die Synapse (Verbindung) zwischen den beiden Nervenzellen immer mehr verstärkt und es entstehen weitere neue Verbindungen.
Vergleichbar ist das mit einem Trampelpfad im Wald. Je öfter er benutzt wird, umso leichter wird er zugänglich, breiter und komfortabler. Es fällt immer leichter sich auf dem Pfad zu bewegen bis daraus eine regelrechte Datenautobahn wird. Jetzt fließen die Informationen mit sehr hoher Geschwindigkeit (siehe auch den Blogartikel „Die vier Stufen der Kompetenz“)

Werden diese Wege nicht mehr benutzt, können sie auch wieder zuwuchern.
D.h. Wenn wir lernen schaffen wir neue Wege im Gehirn. Lassen wir sie weitestgehend ungenutzt, werden sie auch wieder abgebaut.
Deshalb: Haltet eure Nervenzellen in Schwung und geht ins neuronale Fitness-Studio öfter mal zum Workout.

In der NLP werden diese Faktoren berücksichtigt und Methoden eingesetzt, die Trampelpfade immer und immer wieder auszubauen.

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Das Geheimnis guter Kommunikation

….ist gar nicht so ein einfach. Guter Rapport ist eine Fähigkeit die immer wieder geübt werden möchte. Im Video werden die Grundkenntnisse vermittelt. Im NLP -Kurs wird diese Fähigkeit ständig trainiert.

NLP vertreibt Monster

Kürzlich stieß ich beim Surfen im Netz auf ein interessantes Produkt. Ein sogenanntes Monsterschreck-Spray. Hierbei handelt es sich um ein Pumpspray auf der ein Monster abgebildet ist, dem es gar nicht gut geht.  Dieses Spray ist speziell für Kinder gedacht die abends nicht einschlafen können, weil sie Angst vor Monster haben. Wird dieses Monsterschreck-Spray nun im Kinderzimmer in die gefährlich aussehenden Ecken gesprüht, verschwinden die darin hausenden Monster sofort. Das Spray hat eine Lavendel Duftnote und die Flasche leuchtet leicht in der Nacht. Viele Eltern sind begeistert darüber, dass dieses Monsterschreck-Spray so toll funktioniert. Alles Reden und Diskutieren mit dem Kind half nichts, aber eine Pumpflasche mit Lavendelduft für unter sieben Euro nimmt dem Kind die Angst nahezu komplett. Wie kann das sein? Wir könnten jetzt sagen:“ Toll da haben wir das Kind mal sauber hinters Licht geführt“. Aber ich denke das wäre zu kurz gesprungen. Diese einfache Pumpflasche mit Lavendelduft bietet dem Kind eine Ressource um die Angst vor den Monstern zu überwinden und zwar im Modell von Welt des Kindes. Da es an Monster glaubt, ist es auch wahrscheinlich, dass es ein Spray gibt das sie auch wieder vertreibt.  Dagegen sind wir als Erwachsene mit rationalen Aussagen gegenüber dem Kind, absolut chancenlos. In der NLP ist das im Übrigen auch so. Gemeinsam suchen wir mit dem Coachee nach Ressourcen in seinem Modell von Welt um ihn bei seinem Vorhaben zu unterstützen. Die gefundenen Ressourcen wirken dann, ähnlich wie das Monsterschreck-Spray, sofort und nachhaltig. Dies ist eines der Gründe warum NLP so hervorragend funktioniert. Sie führt zu eigenen Erkenntnissen im Kopf des Coachees und wirkt als Verstärker.

 

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